Wer kommt in eine kardiologische Sprechstunde für Hunde und Katzen?

Die Mehrheit der Patienten wird vom Haustierarzt überwiesen, aufgrund eines klinischen Befundes oder eines Symptoms das auf eine Herz-Kreislauferkrankung schließen lässt oder eine kardiale Erkrankung im Rahmen der Differentialdiagnostik ausgeschlossen werden soll. Selbstverständlich kann sich jeder Besitzer eines Hundes oder einer Katze auch ohne Überweisung für eine Untersuchung seines Tieres anmelden.

Tiere, die zur Zucht eingesetzt werden und für deren Rasse ein erbliches Herzleiden als Rassedisposition besteht oder ein familiäres Risiko aufweist.

Vorsorgeuntersuchung bei Hunden und Katzen, deren Rassen für gehäuftes Auftreten von Herzfehlern bekannt sind (siehe unter 4. Informationen)

Routine – Check beim Alterspatienten.

Frühdiagnostik bei Welpen bei Risikorassen.

Hunde und Katzen mit einer Grunderkrankung, die sich negativ auf das Herz auswirken kann:

  • Fehlfunktionen der Schilddrüse
  • andere endokrine Störungen
  • Nierenerkrankungen
  • Bluterkrankungen
  • Komplikationen infolge eines Unfalls
  • Tumorerkrankungen
  • Magendrehung
  • Arzneimitteltherapien mit unerwünschten Nebenwirkungen