Zuchtuntersuchungen

Aufgrund des gehäuften Vorkommens von Herzerkrankungen haben sich Rasseverbände dazu entschlossen, Zuchttiere auf das mögliche Vorliegen einer Kardiopathie untersuchen zu lassen.

Für diese Untersuchungen sind von Ihnen die Ahnentafeln der Tiere und der Untersuchungsbogen mitzubringen. Bei Zweitgutachten ist das Zulassungsschreiben des Zuchtwartes für dieses Zweitgutachten ebenfalls mitzubringen.

Nach der Untersuchung wird der ausgefüllte Untersuchungsbogen direkt an den Tierbesitzer ausgehändigt. Das Ergebnis ist demnach unmittelbar bekannt. Eine Ausnahme ist die Untersuchung beim Dobermann, bei der die Auswertung des Holter-EKG abgewartet werden muss.

Die Untersuchung ist in der Regel eine echokardiographische Untersuchung. Bei einigen Rassen wird zusätzlich ein EKG oder Holter-EKG gefordert. Letzteres wird dem Hund wie ein Tornister auf den Rücken geschnallt und in einem Verband fixiert. Es zeichnet die Impulse des Herzens über 24 h auf und ist so in der Lage über die Langzeitdokumentation für Arrhythmien anfällige Tiere zuverlässiger zu erkennen.

Das Verbandsmaterial wird je nach räumlicher Entfernung und/oder Besitzerwunsch durch die Praxis oder den Tierbesitzer selbst abgenommen. Das EKG wird durch Sie wieder an die Praxis zurückgeschickt. Entsprechendes Verpackungsmaterial bekommen Sie beim Anlegen überreicht.

In den Abbildungen sehen Sie ein Holter-EKG und das Anlegen des Verbandes, wie es nur für Dobermänner bislang vorgeschrieben ist.

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